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Holzdielen für Ihre Terrasse

Möchten Sie in Ihrem Garten eine natürliche Terrassenoase schaffen, um nach einem langen Arbeitstag zu entspannen oder einen gemütlichen Abend beim Grillen mit Familie und Freunden zu verbringen? Dann ist Holz möglicherweise das Element Ihrer Wahl. Es strahlt eine angenehme Wärme aus und passt zu jedem Stil.

Hochwertige Holzdielen erweisen sich als langlebig und die charakteristische Maserung sorgt für eine natürliche Atmosphäre. Im Baustoffmarkt Gersthofen haben Sie eine umfangreiche Auswahl an Terrassendielen aus Holz.

Inhaltsverzeichnis

    Eigenschaften von Holzdielen

    Holzdielen bestehen aus 100 % natürlichem Material. Als klassischer Werkstoff ist Holz seit Jahrhunderten begehrt und wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle als nachwachsender Rohstoff spielen.

    Holz bietet ein gutes Wohnklima, daher wird es sowohl im Innen- als auch im Außenbereich verbaut. Der Anblick von dem Material entspannt nachweislich: Blutdruck und Herzschlagfrequenz sinken und die Sauerstoffsättigung im Blut steigt. Darüber hinaus strahlt Holz ein herrlich warmes Gefühl aus, auch wenn Sie es direkt berühren. Das Holz dämpft den Gang, sodass Ihre Schritte leiser sind als beispielsweise auf Stein.

    Der Härtegrad des Holzes hängt von der Baumart ab. Härteres Holz eignet sich vor allem für Fußböden und überzeugt mit einer längeren Lebensdauer. Da es sich um ein natürliches Element handelt, reagiert Holz auf Umwelteinflüsse. Mit der Zeit dunkelt es nach oder vergraut bei direkter Sonneneinstrahlung. Mit regelmäßiger Pflege können Sie den Alterungsprozess verlangsamen.

    Lieben Sie als Barfußgänger das Gefühl von Holz unter Ihren Sohlen, spricht nichts gegen eine Holzterrasse. Sie ist barfuß begehbar und erhitzt auch unter direkter Sonneneinstrahlung nicht. Seien Sie sich jedoch bewusst, dass das Material nicht splitterfrei ist. Haben Sie Kinder und Tiere im Haushalt, eignen sich WPC-Dielen oder keramische Terrassenplatten als splitterfreie Alternative.

     

    Vorteile

    • nachwachsendes Material
    • entspannende Atmosphäre
    • gutes Wohnklima
    • dämpft Schritte
    • auch bei direkter Sonneneinstrahlung angenehm

    Nachteile

    • nicht splitterfrei
    • reagiert auf Umwelteinflüsse
    • Lebenserwartung von Härtegrad, Behandlung und Pflege abhängig

    Langlebigkeit von Holz

    Hölzer lassen sich in unterschiedliche Klassen der Dauerhaftigkeit unterscheiden. Die Abstufung erfolgt in fünf Klassen. Entsprechend ist die Lebenserwartung:

    • Klasse 1: sehr dauerhaft → Lebenserwartung über 25 Jahre
    • Klasse 2: gut dauerhaft → Lebenserwartung zwischen 15 und 25 Jahren
    • Klasse 3: dauerhaft → Lebenserwartung zwischen 10 und 15 Jahren
    • Klasse 4: wenig dauerhaft → Lebenserwartung zwischen 5 und 10 Jahren
    • Klasse 5: nicht dauerhaft → Lebenserwartung unter 5 Jahren

    Die DIN-Norm – DIN 68800 – gibt an, für welche lokalen Gegebenheiten sich die Holzdielen je nach Holzfeuchte im Gebrauchszustand eignen. Hier wird nach Gebrauchsklasse 0 bis 5 unterschieden: Klasse 0 bezeichnet Holz für den Innenraum, Klasse 5 ausgewiesenes Holz benötigt man für einen dauerhaft feuchten bis nassen Bereich. Bei einer überdachten Terrasse genügt Gebrauchsklasse 2. Terrassendielen ohne Überdachung sollten Klasse 3.1 oder 3.2 haben.

    Variante Thermo-Holz

    Durch ein spezielles Hitzeverfahren mit Wasserdampf kann einheimisches Holz behandelt werden. Dies lohnt sich bei Hölzern, die eine geringere Dauerhaftigkeitsklasse besitzen. Es wird durch das Verfahren wasserabweisend und resistent gegen Fäulnis. Außerdem punktet Thermo-Holz mit einer rutschfesten und splitterfreien Oberfläche.

    Eigenschaften von Thermo-Holz:

    • wasserabweisend
    • resistent gegen Fäulnis
    • rutschfest
    • splitterfrei

    Das passende Holz für die Terrasse finden

    Bei den verschiedenen Holzarten kann es bisweilen zu einer Herausforderung werden, welches sich nun für die eigene Terrasse eignet. Grob wird in heimische Hölzer und Tropenhölzer unterschieden.

    Einheimische Hölzer

    Stammt das Holz für die Terrassendielen aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern Europas oder Nordeuropas, ist es üblicherweise ökologisch unbedenklich und attraktiv im Preis.

    Robinie

    • Dauerhaftigkeitsklassen 1 bis 2 – hohe Festigkeit
    • Kernholz gelblich bis hellbraun, Splint weiß bis hellgelb, dunkelt nach zu Goldbraun
    • drehwüchsig: nur kurze Stücke für Bodenbelag

    Eiche

    • Dauerhaftigkeitsklasse 2 – Hartholz
    • graubraun bis rötlich braun, dunkelt nach
    • neigt zu Rissbildung und Werfen
    • Kernholz witterungsbeständig
    • Splintholz anfällig für Pilze und Insekten

    Douglasie

    • Dauerhaftigkeitsklassen 3 bis 4 – hohe Festigkeit
    • Gelblich braune bis hellrötliche Färbung, starke Maserung, dunkelt nach
    • mäßig witterungsfest
    • Kernholz insektenfest, astfrei, aber Harzaustritt möglich

    Lärche

    • Dauerhaftigkeitsklassen 3 bis 4 – hart und zäh-elastisch
    • gelblich bis braunrot, ergraut
    • neigt nicht zum Splittern
    • unbehandelt widerstandsfähig

    Fichte und Kiefer

    • Dauerhaftigkeitsklasse 4 – weiches Nadelholz
    • hellgelb bis rötlich gelb, starke Maserung, dunkelt nach
    • wenig formstabil, Splittergefahr
    • mäßig witterungsfest
    • nicht beständig gegen Schädlinge
    • Imprägnierung notwendig

    Tropenhölzer

    Diese Hölzer haben eine sehr lange Lebensdauer. Achten Sie auf die FSC-Zertifizierung. So stellen Sie sicher, dass die Produkte aus einer nachhaltigen und naturnahen Forstwirtschaft kommen. Entsprechend sind sie deutlich höher im Preis als heimische Varianten.

    Ipe

    • Dauerhaftigkeitsklasse 1 – sehr schwer und hart
    • hellbraun bis olivgrün, starke Maserung
    • formstabil, druck- und biegefest, kaum Splitterbildung, astrein
    • hohe Resistenz gegen Witterung und Schädlinge
    • auch für Schwimmbadumrandungen geeignet
    • regelmäßige Ölbehandlung verlängert Lebensdauer

    Massaranduba

    • Dauerhaftigkeitsklasse 1 – schwer und hart
    • dunkelrot, wird rötlich-dunkelbraun, unbehandelt ergraut das Holz
    • stabil und astarm
    • hohe Resistenz gegen Witterung und Schädlinge
    • regelmäßige Ölbehandlung notwendig

    Garapa

    • Dauerhaftigkeitsklassen 1 bis 2 – schwer und hart
    • goldbraun bis mandelbraun
    • formstabil, splittert kaum
    • hohe Resistenz gegen Witterung und Schädlinge
    • auch geeignet als Poolumrandung

    Bangkirai

    • Dauerhaftigkeitsklasse 2 – schwer und hart
    • rötlich braun, wird silbergrau
    • enthält viel Öl, formstabil, astrein
    • hohe Resistenz gegen Witterung und Schädlinge

    Teak

    • Dauerhaftigkeitsklassen 1 bis 3 – hohe Festigkeit
    • gelblich bis bräunlich, schimmernd, verliert mit der Zeit Farbe
    • formstabil, astrein, enthält Öle
    • hohe Resistenz gegen Witterung und die meisten Schädlinge

    Verlegen von Terrassendielen aus Holz

    Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie Ihre Holzterrasse selbst verlegen. Eine sorgfältige Planung vorab verhindert etwaige Fehler, die sich nur mit Aufwand oder gar nicht beheben lassen.

    Ein stabiles und ebenmäßiges Fundament mit einem leichten Gefälle zum Garten bietet für die Unterkonstruktion eine optimale Basis. Holz sollte nicht direkt mit Wasser oder Erde in Kontakt kommen, da es sonst schnell fault. Die Trägerbalken dürfen nicht zu weit auseinander liegen, sonst verbiegen sich die Dielen oder brechen sogar. Je nach Holzart ändert sich der Fugenabstand zwischen den Dielen, da Holz „arbeitet“ und sich ausdehnt oder zusammenzieht. Achten Sie auf eine passende Verschraubung, damit keine Risse oder Flecken die Optik stören. Edelstahlschrauben sind hier ideal. Durch Vorbohren der Löcher mit ein wenig Spielraum für das Holz verhindern Sie Risse.

    Sie haben noch Fragen? Kontaktieren Sie uns telefonisch, über das Kontaktformular oder besuchen Sie unseren Baustoffmarkt. Wir beraten Sie gern!